So, nachdem mir der liebe Staat mit seiner Regelung für befristete Arbeitsplätze im Wissenschaftsbetrieb eine Deadline für den 30. September 2013 gesetzt hat, setzt nun der Zeitdruck ein, unter dem ich ja bekanntlich besser arbeite.
So weit so gut, der Gedanke, die Diss Ende nächsten Jahres endlich los zu sein, ist auch nicht unangenehm. Aber der Weg dahin, oh, der wird steinig und verdammt stressig!
Zum Beweis mein Arbeitsplan:
Januar-Mitte Februar:
* Daten Altenglisch (DOE-Listen bis spätestens KW3!!!; dann Buchstaben H-Z in der ULB bis KW7)
* Korrektur Klausur (KW6)
Mitte Februar bis Mitte April (KW7 bis KW 15= 9 Wochen):
* Liste OOTH überprüfen und Daten Aisl. erheben
* Vorbereitung Seminare Sprachgeschichte und Etymologie (1 KW!)
Mitte April bis Mitte Juli (KW 16 bis KW 28 = 13 Wochen):
* Auswertung der Daten
* Finden und Lesen weiterer Literatur in Zusammenhang mit den Ergebnissen der Auswertung
* Gliederung der Diss
* Stichworte und ungefährer Umfang der Kapitel festlegen
Juli:
* Korrektur Klausur und Hausarbeiten
* Anfangen zu schreiben
August 2012 bis März 2013 (max. 250 Seiten in 9 Monaten)
* Schreiben der Dissertation
März bis Ende April 2013
* Korrektur und Lektorat der Diss
Anfang Mai abgeben!!!!
Disputation spätestens Anfang August 2013
Irgendwo im Herbst werde ich – komme, was wolle – 10 Tage UK reinschmuggeln.
Und im Juli ein paar Tage Konferenz in Jena.:(
Da ich für meine 80 Seiten Magisterarbeit mit viel Trödeln nur 3 Monate gebraucht habe (ohne Trödeln wäre sie sicherlich noch besser gewesen…) sind max. 250 Seiten in 9 Monaten sicherlich durchführbar. Hoffentlich. Wenn nicht Pestilenz, Depression oder Hitzewelle dazwischenkommen. Die Hitzewelle würde mich aber nur in die klimatisierte Uni-Bibliothek treiben, was ja sogar von Vorteil wäre.
Also, kein Grund zur Panik, alles machbar.
Glück auf für alle Leidensgenossen!
P.S.: Tag 1 war produktiv (sogar im Homeoffice!) – 4 Seiten DOE Liste D
